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4 EVANGELISCH IN WEINHEIM ADVENT 2025Bei den Heimattagen in Weinheim vom 16. bis 18. Mai war auch unsere evangelische Kirchengemeinde Weinheim mit einem Stand vertreten. Viele Besucherinnen und Besucher haben dort angehalten, um f%u00fcnf einfache, aber tiefgehende Fragen zu beantworten. Vielleicht waren sie inspiriert von den Psalmenversen in den Segenskeksen, die ihnen mit auf den Weg gegeben wurden. Die Antworten, die wir bekommen haben, waren ehrlich, bewegend und zum Teil sehr pers%u00f6nlich. Sie geben uns einen kleinen, aber kraftvollen Einblick in das, was Menschen heute wichtig ist, wof%u00fcr sie sich einsetzen, wovor sie Angst haben %u2013 und was ihnen Hoffnung gibt.%u201eWas Menschen bewegt%u201cStimmen vom Stand auf den HeimattagenWas ist den Menschen wichtig?Ganz klar: die Familie und enge Freunde. Immer wieder wurden Ehepartner, Kinder, Enkelkinder und langj%u00e4hrige Wegbegleiter genannt. Beziehungen, in denen Vertrauen, Ehrlichkeit und gegenseitige Unterst%u00fctzung z%u00e4hlen %u2013 gerade auch in schweren Zeiten. Das zeigt: In einer Welt, die oft hektisch und un%u00fcbersichtlich ist, sind es die verl%u00e4sslichen Menschen an unserer Seite, die wirklich z%u00e4hlen.Wof%u00fcr wollen sie sich einsetzen?Hier wurde eine gro%u00dfe Bandbreite genannt %u2013 und doch mit einem gemeinsamen Kern: Miteinander, Gerechtigkeit und Frieden. Viele wollen sich f%u00fcr benachteiligte Menschen, f%u00fcr Kinder und Jugendliche, f%u00fcr Inklusion oder auch f%u00fcr die Umwelt starkmachen. Es ist ber%u00fchrend zu sehen, wie gro%u00df das Bed%u00fcrfnis nach einer menschlicheren, solidarischen Gesellschaft ist.Was macht den Menschen Angst?Auch das haben viele offen mit uns geteilt: Krieg, Klimawandel, Demokratieverlust und Extremismus. Die Sorgen um die Weltlage und die Zukunft unseres Landes sind gro%u00df %u2013 aber auch ganz pers%u00f6nliche %u00c4ngste, etwa geliebte Menschen zu verlieren. Es ist wichtig, solche %u00c4ngste ernst zu nehmen und ihnen in der Gemeinschaft Raum zu geben %u2013 in Gebet, Gespr%u00e4ch und Zuh%u00f6ren.Wof%u00fcr sind sie dankbar?Trotz aller Unsicherheiten ist da viel Dankbarkeit: f%u00fcr das Leben, f%u00fcr Gesundheit, f%u00fcr Familie, f%u00fcr Freundschaften, f%u00fcr den Glauben. Besonders ber%u00fchrend: Viele Menschen danken f%u00fcr die kleinen, oft selbstverst%u00e4ndlichen Dinge %u2013 ein Dach %u00fcber dem Kopf, ein Lachen, eine gute Begegnung. Diese Dankbarkeit ist wie ein stiller Schatz mitten im Alltag.Was gibt ihnen Hoffnung?Antworten wie %u201edas Gute im Menschen%u201c, %u201emein Glaube%u201c, %u201emeine Familie%u201c, %u201eGebet und Musik%u201c zeigen: Die Hoffnung lebt. Sie ist nicht laut, aber kraftvoll. Und sie ist oft getragen vom Vertrauen %u2013 in Gott, in andere Menschen und in die M%u00f6glichkeit, dass es auch anders und besser werden kann.

